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Rebsorte Weißwein

Weißwein aus Sangiovese

Bei der Sangiovese handelt es sich um eine rote Rebsorte. Es kann behauptet werden, dass es sich dabei sogar um die wichtigste rote Rebsorte Italiens handelt. Die Sorte wird in ganz Italien auf über 100.000 Hektar angebaut. Die Rebsorte ist außerhalb Europas eher ein Exot. Insgesamt ist die Sangiovese eine Rebe, die nur sehr langsam reift. In heißen Regionen kann mit der Lese erst ab Mitte Oktober begonnen werden. Die Trauben sind dünnschalig und deshalb sehr anfällig für Fäule. Wenn kühlere und nasse Jahre vorherrschen, fällt die Lese daher eher gering aus. Wenn aber alle Wetterverhältnisse stimmen, dann kann die Sangiovese mit Kirscharomen oder auch Beeren- und Blumenaromen glänzen.

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Der Name Sangiovese wird von Sanguis Jovis abgeleitet, was das Blut Jupiters bedeutet. Die Rebsorte gibt es vermutlich schon länger als 2500 Jahre. Erstmals tauchte diese Sorte aber erst im 16. Jahrhundert auf. Dort wurde sie dann unter dem Namen Sangiogheto bekannt. Eine erstmalige sichere Erwähnung fand aber erst noch später statt. Der Sangiovese ist ein perfekter Bestandteil im Chianti. Dies wurde von dem berühmten Bahon Bettino Ricasoli herbeigeführt. Der Schweizer Biologe José Vouillamoz hat im Jahr 2004 nachweisen können, dass der Sangiovese eine natürliche Kreuzung zwischen Ciliegiolo und Calabrese di Montenuovo ist.

Die Triebspitze der Rebsorte ist starkwollig und weißlich grün. Der rötliche Anflug ist zu finden. Das junge Blatt ist hellgrün und leicht bronziert. Die Blätter sind mittelgroß und fünflappig. Die Blattoberseite ist glatt und leicht beborstet. Auf der Unterseite ist alles stark beborstet und die Stilbucht ist U-förmig sowie offen. Zur Traube kann gesagt werden, dass sie mittelgroß ist und zylindrisch bis hin zur leichten Pyramidenform. Außerdem ist sie geschultert und kompakt. Die Beere ist mittelgroß und rund. Die dicke Schale und eine schwarzblaue Farbe machen die Beere aus. Stimmen alle Bedingungen ist die Rebe selbst sehr starkwüchsig. Der Boden sollte leicht und kalkhaltig sein. Für einen guten Ertrag ist eine gute Lage unverzichtbar.

Es gibt sehr viele Weinsorten, die bekannt sind und in denen diese Rebe verwendet wird. So ist der Brunello oder auch der Rosso di Montalcino als Wein zugelassen. Weitere Sorten sind der Vino Nobile und der Rosso di Montepulciano. Darin finden sich mindestens 70%. Auch im Chianti Classico oder im Carmignano ist diese Rebsorte enthalten. Eine weitere Weinsorte ist der Morrelino di Scansano.

Die Rebsorte Sangiovese ist eine der häufigsten Rotweinreben in Italien. Hauptanbaugebiete sind die ehemaligen Siedlungsgebiete der Etrusker, vorneweg die Toskana. Auch in Emilia-Romagna, in Umbrien, und in den Marken spielt die Sangiovese-Traube eine große Rolle. Außerhalb Italiens ist sie zudem in Frankreich (Korsika), Argentinien, Australien und in den USA (Kalifornien) verbreitet.

Cordisio, Brunello, Montepulciano, Prugnolo, Sangioveto