Die 31 Hektar großen geschlossenen Lagen des Weingut Maximin Grünhaus gehören
zum Weinanbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer. Sie liegen in Grünhaus, Gemeinde
Mertesdorf, im Landkreis Trier-Saarburg, der südwestlichen Ecke des
Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Die Reben am Südhang des Grüneberg befinden sich
auf einem Untergrund aus einer vulkanischen Schieferformation, die auch den
mineralischen Charakter der Weine bedingt. Sie teilen sich in die drei
Einzellagen Abtsberg, Herrenberg und Bruderberg mit jeweils leicht nuancierter
Bodenbeschaffenheit und graduell abgestuftem Mikroklima. 150.000 Flaschen
verlassen jährlich die Weinkellerei.
Die geologischen Gegebenheiten des Weinguts Maximin Grünhaus begünstigen den
Anbau von Riesling. Die regelmäßigen Prämierungen geben dem Hausherren Dr. Carl
Ferdinand von Schubert Recht. Er setzt auf organischen Anbau und Handlese.
Durch sorgfältige Pflege und Reduzierung des Ertrages auf maximal 45 Hektoliter
pro Hektar erreichte er eine stetige Qualitätserhöhung. "Der
Feinschmecker" verlieh ihm 2012 fünf "F" von fünf möglichen -
unter anderem für den "Maximin Grünhäuser Riesling trocken". Im
selben Jahr kürte ihn "Mundus Vini" zum "Erzeuger des
Jahres" mit vier Goldmedaillen, darunter der "Maximin Grünhäuser
Abtsberg Riesling Superior". 2007 pflanzte der Hausherr die ersten
Spätburgunderreben seit 150 Jahren. Niedrige Erträge von 20 Hektolitern pro
Hektar, sorgfältige Selektion und 18-monatige Lagerung im Barrique sorgten beim
"Maximin Grünhauser Spätburgunder" für einen geschmeidig fruchtigen
Rotwein, der für Sie die Erfolgsgeschichte der Kellerei ins 21. Jahrhundert
ebenso fortschreibt wie die 2016 erstmals abgefüllten "Abtsberg
Riesling" und "Herrenberg Riesling" Grossen Gewächse.