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Rebsorte Rotwein

Rotwein aus Tempranillo

Der Tempranillo verdankt seinen Namen seiner im Vergleich zum Garnacha kürzeren Reifezeit. Außerdem sind seine Beeren etwas kleiner, was ihm die Verniedlichung "-illo" einbrachte. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name in etwa "der kleine Frühe". Er ist die weltweit am meisten angebaute Rebsorte, auch wenn er sich in seiner Heimat Spanien am wohlsten fühlt. Es existieren unzählbar viele Synonyme für ihn, wie zum Beispiel Tinta del Pais, Fino Tinto oder Tinta de Toro. Durch seine enorme Vielseitigkeit findet eigentlich jeder eine Variante, die ihm geschmacklich zusagt: ob ganz jung oder lang gereift im amerikanischen Eichenholzbarrique, ob pur oder im Verschnitt mit anderen Rebsorten, ob als Dessertwein oder Begleiter zu einer deftigen Mahlzeit - diese Rebsorte passt sich allen Vorlieben an.

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4 Ergebnisse
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Die genaue Herkunft der Rebsorte Tempranillo ist unbekannt. Es gibt Thesen darüber, dass die Rebe im 15. Jahrhundert von Burgund in Frankreich nach Spanien in die Rioja-Region am Fluss Ebro gebracht worden ist. Neuere genetische Untersuchungen erkennen im Tempranillo eine Kreuzung aus Albillo Mayor und rotem Benedicto.

Je nach Herkunft gibt es leichte Unterschiede beim Tempranillo. Generell gilt er unter Experten als eher säurearm, fruchtig und tanninreich. Ist der Wein jung und kommt aus kälteren Gefilden, ist er eher leicht. Wurde er im Barrique ausgebaut und kommt aus einer wärmeren Region, kann er sehr kräftig und aromatisch werden. Er wird häufig mit dem Aroma dunkler Beeren, Gewürzen und Tabak beschrieben.

Tempranillo kann pur genossen werden, eignet sich aber auch hervorragend als Cuvée-Partner, beispielsweise zusammen mit Garnacha oder Mazuelo. So vielfältig diese Rebsorte ist, so zahlreich sind auch die Namen, die ihren Weinen gegeben werden. Osculum aus der Region des Duero-Flusses, Vinebro und Barriton aus dem Rioja oder Cepunto aus Kastilien sind nur einige wenige der bekannteren Exemplare.

Tempranillo gilt als die wichtigste Rebsorte in Spanien. In der Region La Rioja ist es die am meisten angebaute Sorte. Auch in Portugal wird der Tempranillo kultiviert. Dort wird er zur Herstellung des landestypischen Portweins verwendet. Durch die relativ kurze Reifungszeit kann die Rebsorte auch in höheren und etwas kälteren Lagen angebaut werden. Experten sind sich einig, dass die Qualität aus anderen Regionen Europas und sogar der ganzen Welt nicht an die der iberischen Halbinsel herankommt.

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