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Rebsorte Rotwein

Rotwein aus Regent

Seit den 1990er Jahren wird die Rebsorte Regent als besonders pilzresistente Neuzüchtung in beinahe allen Anbaugebieten in Deutschland angebaut. Aus der Rebsorte werden tiefrote Rotweine von fast violetter Farbe gekeltert, die vollmundig sind und einen intensiven Duft verströmen. Die fruchtigen Aromen nach Kirschen, Johannisbeeren oder Cassis werden häufig mit Merlot-Rotweinen verglichen. Zusätzlich wird die Rebsorte aufgrund der intensiven, tiefroten Farbe, die auf einen hohen Malvidingehalt zurückzuführen ist, auch als Verschnittpartner verwendet. Regent-Rotweine werden gerne zu allen dunklen Fleischsorten gereicht, vor allem zu Rindfleisch, Lamm oder Wild, und passen auch zu deftigen Mahlzeiten mit Bergkäse oder Salami.

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Die pilzresistente Rebsorte Regent wurde 1967 in der Südpfalz auf dem Geilweilerhof bei Sindelfingen im Institut für Rebenzüchtung gezüchtet. Die Rebsorte ging aus einer Kreuzung der Weißweinsorte Diana (Silvaner x Müller-Thurgau) mit der Rotweinsorte Chambourcin hervor und ab 1985 wurde mit den ersten Pflanzungen in den Weinbaubetrieben gestartet. Die Rebsorte Regent erhielt 1993 den Sortenschutz und wurde 1995 in die deutsche Sortenliste eingetragen. 1996 erfolgte die Eintragung in die europäische Sortenliste und die Zulassung für die Produktion von Qualitätsweinen. Die Rebsorte gilt als Elternsorte für die Rebsorten Reberger und Calandro.

Aus den dunklen Beeren der Rebsorte Regent werden farbintensive, kräftige Rotweine mit viel Körper und einer ausgeprägten Tanninstruktur gekeltert. Die intensive Rotfärbung des Weins, die durch einen hohen Malvidingehalt hervorgerufen wird, fällt nach der Maischegärung aus. Durch den moderaten Säurewert können milde und samtige Rotweine gewonnen werden, deren Aromen von Kirschen, Johannisbeeren oder Cassis an renommierte Rotweine erinnern. Der Geschmack des Rotweins wird häufig mit Merlot-Weinen verglichen und Rotweine, die aus der Rebsorte gekeltert werden, erreichen ein Mostgewicht, dass sogar Spätburgunder übertrifft.

Die aus der Rebsorte Regent gekelterten Rotweine erinnern mit ihrer starken, tiefroten Farbe und ihrer moderaten Säure an südländische Rotweine. Die Rebsorte wird wegen ihrer hervorragenden Qualität und Farbintensität gerne als Verschnittpartner für farblich schwache Rotweine verwendet, die aber dennoch körperreich sind. Der sortenreine Ausbau der Rebsorte erfolgt auch in Barriquefässern, wodurch eine besonders hochwertige Qualität des Rotweins erreicht wird.

Aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Winterfrost ist der Anbau der Rebsorte Regent auch in Rotweinrandlagen möglich, die allerdings keine kalten und windigen Lagen mag. Deutschland ist das Hauptverbreitungsgebiet für den Anbau der Rebsorte, wobei sich der Anbauschwerpunkt in die Regionen Baden, Pfalz und Rheinhessen liegt. Kleinere Anbaugebiete existieren in England, der Schweiz sowie den Niederlanden.