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Rebsorte Roséwein

Roséwein aus Cabertin

Die Rebsorte Cabertin ist eine aus dem Jahre 1991 stammende Neuzüchtung des Schweizer Rebenzüchters Valentin Blattner. Sie entstand aus der Zielstellung heraus, einen internationalen Rotweintyp in den kühleren nördlicheren Weinbauregionen zu ermöglichen. Die hervorragende Anbaueignung der Rebsorte führte dazu, dass ihre Verbreitung und Popularität schnell anstieg und zu einer großflächigen Verbreitung in den Weinbergen führte. Der entstehende Wein zeichnet sich besonders durch seine rubinrote Farbe aus. Die neue Sorte ist extrem widerstandsfähig, was der Neuzüchtung zu verdanken ist. Dadurch ist sie unanfällig gegenüber einigen Schädlingen, die ansonsten den Reben sehr zusetzen können. Ein Vorteil, der sich auch in der Produktivität und Effizienz deutlich niederschlägt.

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Die direkte Abstammung hat die Rebsorte vom Cabernet Sauvignon und Resistenzpartnern, die ihre idealen Resistenzeigenschaften auf die neue Sorte übertrugen. In der pfälzischen Rebschule Freytag wurde ihre Selektion dann weitergeführt. Die Rebsorte feierte also gerade erst einmal ihr fünfundzwanzigjähriges Jubiläum.

Die Traube ist charakteristisch schmal geformt, gilt als lockerbeerig und wenig geschultert. Interessant ist der gleichmäßige Wachsüberzug als Schicht, der die Beere vollständig umhüllt. Im Geruch kann man deutlich Pyrazine herausriechen. Das Tanningerüst ist überdies sehr kräftig ausgestaltet. In den Jahrgängen mit hoher physiologischer Reife sind die Gerbstoffe weich und harmonisch.

Der Cabertin Regent ist ein fruchtiger Rotwein mit dunkler Farbausprägung. Der biodynamische Landwein aus der Steiermark konnte schon punkten bei diversen Güteveranstaltungen. Besonders ausgezeichnet aber wurde bereits der Crescendo, eine Cuvée aus den roten PIWI (pilzwiderstandsfähigen) Rebsorten. Beim internationalen PIWI-Weinpreis 2012 bekam er Gold verliehen.

Der Reifezeitpunkt liegt etwa 10-14 Tage vor dem Sauvignon, also Anfang bis Mitte Oktober. In Europa profitieren die etwas weniger warmen Anbauregionen von dieser Rebsorte massiv. In der Schweiz, Deutschland und Belgien wird sie in kleineren Mengen angebaut. So kann man von Brandenburg bis in die Pfalz immer wieder Winzer antreffen, die den Cabertin gern wegen seiner Resistenzstärke anbauen und vermarkten. In Belgien sind die Ardennen ein beliebtes Gebiet, das auch noch vom Klima begünstigt ist. Die Schweiz als Heimatregion des Weines ist natürlich auch vertreten, dort liegen die besten Anbaugebiete in der Westschweiz, im Besonderen im Wallis. Hier kommt noch das südliche Klima an und lässt die Weine sehr gut reifen.