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Rebsorte Weißwein

Weißwein aus Blauer Portugieser

Blauer Portugieser ist eine Rotwein-Rebsorte, die ihre Ursprünge in der Untersteiermark, im heutigen Slowenien, hat. Sie ist in Südosteuropa weit verbreitet, wird aber auch in Deutschland traditionell angebaut. Blauer Portugieser ist sowohl als Rotwein beliebt, als auch in der Variante als Rosé, dann unter der Bezeichnung Portugieser Weißherbst. Der Blaue Portugieser gilt, vor allem jung getrunken, als zugänglicher und im besten Sinne trinkiger Alltagswein. Seine milde Säure und das zurückhaltende Tannin machen ihn zu einem unkomplizierten Begleiter für viele mittelkräftige Speisen. Speziell der Portugieser Weißherbst ist als Rosé ein beliebter Begleiter für Feste und auf der sommerlichen Terrasse.

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Bis heute nicht ganz klar ist, ob die Rebsorte Blauer Portugieser im 18. Jahrhundert aus Portugal nach Österreich gelangt ist. Da die Rebsorte in Portugal unbekannt ist, vermuten viele eher, dass sie aus Österreich-Ungarn kommt. Klar ist hingegen, dass sie sich im 19. Jahrhundert vor allem durch den Weinbaupionier Johann Philipp Bronner in Deutschland verbreitet hat. Aktuelle Untersuchungen sehen die Rebe als eine Kreuzung aus der Blauen Zimmettraube und Grünem Silvaner.

Der Blaue Portugieser ist eine relativ genügsame Rebsorte und bringt auch auf kargen Böden vergleichsweise hohe Erträge. Die Sorte ergibt generell recht säurearme, milde Rotweine mit wenig Tannin. Blauer Portugieser wird in der Regel jung und in einfachen Qualitäten getrunken. Bei konsequenter Ertragsreduktion können aber auch anspruchsvolle Qualitätsweine mit dem Geschmack heller roter Beerenfrüchte entstehen.

Aus Blauem Portugieser werden in ganz Rheinhessen und der Pfalz in erster Linie unkomplizierte Rotweine und Rosés für den Alltag gekeltert. In der Thermenregion in Niederösterreich und auch an der Ahr in Deutschland hat man allerdings recht alte Rebbestände, die durchaus spannende Tropfen ergeben können.

Der Blaue Portugieser kam zwar sehr wahrscheinlich ursprünglich aus Österreich-Ungarn, spielt dort aber nur in Niederösterreich, im Weinviertel, eine größere Rolle. In Deutschland hingegen hat er, vor allem in Rheinhessen und Pfalz, einen wesentlich größeren Stellenwert.