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Rebsorte Rotwein

Rotwein aus Barbera

Barbera ist eine vor allem im Norden Italiens weit verbreitete rote Rebsorte, die kraftvollen, rubinroten Rotwein mit Aromen von dunklen Früchten, vor allem Pflaumen, hervorbringt. Heute ist Barbera zwar in ganz Italien und auch in der neuen Welt verbreitet, ihre Herkunft liegt aber im Piemont. Dort ist sie nach wie vor eine der wichtigsten Rebsorten. Weine aus Barbera sind heute weltweit beliebt wegen ihrer typischen tiefroten Färbung und der charakteristischen üppigen Pflaumen-Frucht. Sie gelten als üppig und kraftvoll, haben aber einen eher geringen Tannin-Gehalt, was sie weich und rund erscheinen lässt. Demgegenüber steht eine ausgeprägte Säure, was Barbera-Weine lebendig und interessant macht.

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Barbera ist eine alte Rebsorte, die vermutlich schon im 7. Jahrhundert von den Langobarden in Europa eingeführt wurde. Schriftliche Zeugnisse, die den Anbau der Rebsorte in der italienischen Gegend um Montferrat im Piemont belegen, stammen aus dem 13. Jahrhundert. Bereits im 18. Jahrhundert war Barbera so weit verbreitet, dass Guiseppe Gallesio, der berühmteste italienische Rebenforscher seines Jahrhunderts, schrieb: „Die Barbera findet sich in fast allen Gärten des Montferrat.“ Heute ist die beliebte Rebsorte in ganz Italien verbreitet und gehört nach Sangiovese und Montepulciano zu den drei wichtigsten roten Sorten im ganzen Land.

Die Rebsorte Barbera ist robust, zeichnet sich durch hohe Erträge und eine große Anpassungsfähigkeit aus und ist daher bei Winzern sehr beliebt. Die aus der Barbera-Traube gekelterten Weine schimmern rubinrot und erinnern mit vollem Aromakörper an Wildkirsche und Veilchen. Sie sind meist schlicht, kräftig und erfrischend, verfügen über einen geringen Tanningehalt und eine kräftige Säure. Sie kommen auf bis zu 14 % Alkohol. Ein großer Teil der Lese wird allerdings für die Herstellung von leichten, leicht sprudelnden Rotweinen verwendet, die vor allem als Sommerweine überzeugen.

Auch wenn Weine aus der Barbera-Traube inzwischen in ganz Italien und der Welt angebaut werden, kommen die wichtigsten und beliebtesten auch heute noch aus dem Piemont. Die geschützten Herkunftsgebiete Barbera d’Alba DOC, Barbera del Monferrato DOC und Colli Tortonesi DOC stehen dabei für erstklassige Rotweine aus Barbera. Nur der Barbera d’Asti DOCG hingegen darf die höchste italienische Qualitätsstufe für Wein für sich beanspruchen.

Barbera wird in ihrer Herkunftsregion Piemont bis heute intensiv angebaut. Von hier stammten hochqualitative sortenreine Weine, wie zum Beispiel die DOCs Barbera d’Alba, Barbera d’Asti und Barbera del Monferrato. In Italien sind als Anbauregionen neben dem Piemont noch die Lombardei und die Emilia-Romagna zu nennen. In den meisten anderen italienischen Weinregionen wird Barbera zudem als Verschnitt-Partner verwendet. Neben Italien wird die Rebsorte auch in Griechenland, Slowenien und in Rumänien angebaut. Außerhalb Europas in Israel, Kalifornien, Argentinien, Mexiko, Brasilien, Uruguay, Australien und Südafrika.

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