Schloss Saarstein liegt im südlichsten Weinanbauort entlang der Saar in der Ortschaft Serrig im unteren Flusstal. Auf der ungefähr 10 Hektar großen Anbaufläche bringen die angepflanzten Rebstöcke jedes Jahr gute Erträge. Auf höchste Qualität wird beim Weingut Schloss Saarstein damals wie heute größter Wert gelegt. Dies können Sie unter anderem daran erkennen, dass das Weingut Mitglied im VDP (Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter) und Gründungsmitglied des Großen Rings ist. Probieren und genießen Sie die Qualitätsweine des Weingutes bei Euvino:
Auf dem Weingut wird bereits seit der Römerzeit Weinanbau betrieben. Später, im 19. Jahrhundert, erwarb die Familie Hansen den Weinberg. Im Jahr 1956 kaufte Dieter Ebert das Weingut. Der Landwirt aus Brandenburg stellte einen Kellermeister ein und führte das traditionelle Weingut zurück auf eine Spitzenposition in der Region. Die Rebsorte Riesling wird seit dem Jahr 1980 erfolgreich angebaut. 1994 wurde das Weingut von Christian Ebert übernommen. Der Weinkeller und das historische Gebäude wurden komplett renoviert. Die wurzelechten Anlagen aus den Jahren zwischen 1943 und 1960 blieben erhalten. Sie werden heute von Hand bearbeitet.
Aufgrund der sehr steilen Lage von Schloss Saarstein wird auf dem Weingut der sogenannte Steillagenweinbau betrieben. Die Bodenbeschaffenheit ist durch einen hohen Anteil Schiefer (Devon) geprägt. Schiefer besitzt die Fähigkeit, tagsüber Wärme zu speichern und nachts an die Rebstöcke abzugeben. Aufgrund des bevorzugten Klimas gedeihen die Reben besonders gut.
Auf der ungefähr 10 Hektar großen Fläche wird zu 96 Prozent Riesling angebaut.
Die Sorte Weißburgunder besitzt einen Anteil von 3 Prozent. Bei 1 Prozent der
Weinreben handelt es sich um Rivaner.
Der Weinkeller befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Weinberg. Dadurch können
die Weintrauben schnell nach der Ernte in den Weinkeller transportiert und mit
geringem Druckeinsatz als Ganztraubenpressung entsaftet werden. Der erhaltene
Traubenmost wird im Anschluss mittels eines Filters vorgeklärt und zusätzlich
mit Betonit geschönt. Traditionell setzt das Schloss Saarstein beim ersten Fass
stets auf die Spontangärung. Sämtliche folgenden Fässer werden stets mit dem
bereits vergärtem Most des ersten Fasses geimpft. 60 Prozent der Weinproduktion
des Guts werden exportiert.