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Wein zum Weihnachtsessen: Passende Begleiter zum Festtagsmenü

Der Weihnachtsbraten


Der Klassiker unter den Braten zum Festtag ist natürlich die Gans. Gänsebraten und Wein sind als Partner quasi Pflicht – welches andere Getränk könnte die Aromen besser unterstützen? Entgegen der landläufigen Meinung, dass zu Geflügel eher Weißwein getrunken werden sollte, passt zu einem Braten generell Rotwein besser. Wählen Sie einen gut gereiften und gehaltvollen Roten. Zu leichte Weine würden schlicht untergehen, wenn sie es mit den Röstaromen der Gans zu tun bekommen. Außerdem passt eine gut eingebundene Barrique-Note ebenfalls bestens in die Komposition.

Was für den Gänsebraten gilt, das gilt für andere Weihnachtsbraten im Prinzip ebenso – nur, dass man abhängig vom verwendeten Fleisch durchaus noch eine Gang höher schalten kann. Wo man bei der ganz einen zwar gehaltvollen aber eher feinen Wein wählt, empfehlen sich bei Braten aus dunklem Fleisch durchaus Rotweine mit einem festeren Tannin-Gerüst und noch mehr Körper.

Zur Gans sollte man demnach eher einen Spätburgunder oder Frühburgunder wählen, während man z.B. zum Rinderbraten am besten einen sonnenverwöhnten Südeuropäer öffnet.

Wer zum Geflügel par tout keinen Rotwein trinken will, dem seien gehaltvolle Weißweine ans Herz gelegt. Fassgelagerte, dichte Chardonnay etwa, oder auch ein sehr konzentrierter Riesling aus guter Lage. Generelle Tipps zum Thema haben wir in unserer Rubrik „Wein zum Fleisch“ zusammengefasst.

Festliche Weine zum Gänsebraten

Wein zu Fondue und Raclette – die Käseklassiker


 Zwei Schweizer Käseklassiker haben seit ewigen Zeiten besonders zu Weihnachten Hochkonjunktur: Wein empfiehlt sich als Begleiter zum Raclette ebenso wie zum Käsefondue.

Käsefondue macht besonders Spaß, weil man quasi gemeinsam kocht. Man sitzt zusammen um den dampfenden Topf und tunkt Brotstückchen in den geschmolzenen würzigen Käse.

Das gemeinschaftliche Kochen ist auch beim Raclette wahrscheinlich der Grund, warum es gerade als Festtagsgericht so beliebt ist. Die ursprüngliche Version wird zwar direkt vom Käselaib aus bereitet. Die meisten kennen das Raclette aber in der modernen Version mit kleinen Pfännchen, die, mit Käsestücken gefüllt, auf einem speziellen Grillgerät erhitzt werden. Der köstliche geschmolzene, leicht angeröstete Käse aus den Pfannen kann dann mit allerlei Beilagen kombiniert werden.

Sowohl für Raclette als auch für Käsefondue ist Wein ein perfekter Begleiter. Zum Käse passt, anders als mancher vermutet, generell Weißwein oft besser als Rotwein. Das echte Schweizer Käsefondue wird übrigens zu dem obligatorischen Kirschwasser auch immer mit etwas Weißwein bereitet. Beide Gerichte haben als Grundlagen kräftigen, sehr würzigen Käse. Daher sollte man ihnen auch mit einem entsprechend standfesten Wein begegnen. Passend sind nicht zu säurelastige, trockene bis halbtrockene und besonders fruchtbetonte Weißweine. Die Schweizer wählen traditionell gerne Weine aus Gutedel (Chasselas) oder Viognier vom Nachbarn aus Frankreich. Auch Gewürztraminer oder ein duftig fruchtiger Silvaner machen dazu Spaß.

Rotwein zum Käse ist aber natürlich auch keine Sünde. Hier empfehlen sich leichte Weine mit wenig Tannin und frischer Frucht. Probieren Sie einen leichten Spätburgunder, einen Dornfelder oder Blaufränkisch. In jedem Fall sollten Sie Weine mit Holznoten vermeiden, das passt selten gut zum Käse. Und: Kühlen Sie auch den Roten, so dass er nicht über 16° liegt.

Weine zu Fondue und Raclette

Wein zum Karpfen


Der Weihnachtskarpfen ist ein weiteres traditionelles Festtagsgericht. Traditionell „blau“ serviert, also gegart in gesalzenem Wasser mit etwas Essig, passt auch er ideal zu Wein. Wein zum Fisch heißt heute schon lange nicht mehr zwangsläufig Weißwein. Zum Weihnachkarpfen aber sollte man sich an diese Regel unbedingt mal wieder halten – Rotwein und das feine weiße Fleisch des Karpfens beißen sich einfach. Wir empfehlen einen feinen Moselriesling oder einen würzigen Veltliner. Wenn Sie etwas mehr Cremigkeit wollen, versuchen Sie einen Chardonnay mit dezentem Holzausbau. Durchaus passend zum Karpfen kann auch ein deutscher Winzersekt oder ein Champagner sein.

Feine Rieslinge zum Weihnachtskarpfen

Heringssalat und Wein?

Wo wir gerade beim Fisch waren, soll auch der gute alte Heringssalat zu Weihnachten nicht verschwiegen werden. Bei diesem süßlich-sauren Gericht mit vielen Gewürzen ist die richtige Weinwahl gar nicht so leicht. Viele würden sagen: „Dazu geht nur Bier oder maximal Sekt“. Sekt geht auf jeden Fall sehr gut! Wählen Sie einen trockenen Winzersekt aus Riesling, seine Säure wird kein Problem mit der Marinade des Herings haben. Beim Weißwein haben sich die exotisch-fruchtigen Aromen von Sauvignon Blanc oder Scheurebe bewährt – ein mäßiger Restzucker (feinherb) macht sich dabei durchaus bezahlt.

Sekt zum Hering
Wein zum Hering

Wein zu Würstchen mit Kartoffelsalat

Für viele gehören Würstchen mit Kartoffelsalat so fest zu Weihnachten wie Tannenbäume und Kerzen. Gleichzeitig ist das Gericht sozusagen die Vorbereitung auf Völlerei an den folgenden Tagen. Traditionell am Heiligabend gegessen und soll schnell und einfach gehen – an Töpfen und Tellern verbringt man schließlich in den kommenden Tagen noch genügend Zeit. Bodenständige Gerichte verlangen nach bodenständiger Begleitung. Als Wein zu Würstchen mit Kartoffelsalat können Sie deswegen getrost zu den Basisweinen der Winzer greifen – nehmen Sie eine solide Literflasche mit einem knackig frischen jungen Riesling oder Grauburgunder.

Bodenständige 1 Liter Rieslinge

Wein zum Weihnachts-Dessert

Das Dessert ist der krönende Abschluss jedes Weihnachtsmenüs. Doch Nachtisch an den Festtagen ist natürlich nicht irgendein Nachtisch. Ob es nun Variationen vom Christstollen sind, Fruchtkompott mit weihnachtlichen Gewürzen oder etwa Zimteis: Weine zum Dessert an Weihnachten müssen gleichzeitig mit Süße und einer guten Portion Gewürz umgehen können. Es empfehlen sich natürlich kräftige, dichte Vertreter wie etwa Eiswein und Trockenbeerenauslese. Generell gilt hier: je süßer, desto süßer. Zu schlankeren Nachspeisen auf Fruchtbasis kann es aber durchaus etwas leichter zugehen.

Dessertweine