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Wein und Design

Zu jeder Weinflasche gehört neben dem Korken auch ein entsprechendes Weinetikett. Bereits vor 6000 Jahren wurden Weinflaschen etikettiert, um diese voneinander unterscheiden zu können. Zu dieser Zeit wurden jedoch Rollsiegel verwendet oder die Informationen wurden in die entsprechenden Amphoren geritzt. In späteren Jahren wurden statt Rollsiegeln verzierte Anhänger verwendet, die teilweise sehr edel gestaltet wurden. Schon da verband man Wein und Design. Selbstklebende Etiketten wurden zum ersten Mal im Jahr 1822 dokumentiert und werden bis zum heutigen Tage verwendet. Dabei ist die grafische Gestaltung der Weinetiketten nicht gesetzlich vorgegeben und liegt allein beim Erzeuger des Weins. Viele nutzen dabei mit dem Etikett die Möglichkeit von Wein und Design. Neben gesetzlich vorgegebenen Angaben können sich auf diesen Bilder, Wappen und auch Logos befinden.

Weingut Kettern: Die Mosel-Piraten
Schlossgut Lüll: Gewinner des Red Dot Awards
Schropp und Zaiss: Frisches aus Württemberg
Weingut Steyrer: Puristen aus dem Traisental
Stefan Schwaab: Zurückgenommene Eleganz
Weingut Brügel: Moderne Bocksbeutel
Reichsrat von Buhl: Schicke Prickler
Vignoble Vorburger-Meyer: Elsass der Alten Schule

Gesetzlich vorgeschriebene Angaben

Welche Angaben auf einem Weinetikett stehen müssen, regelt das Bezeichnungsrecht für Weine in der Europäischen Union. Dort sind nicht nur die Angaben geregelt sondern ebenso die zugelassene Schriftgrößen für das Etikett. Sie bieten dennoch die Möglichkeit von Wein und Design. Zu den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben gehören die Qualitätsstufe, die geografische Herkunft, der Abfüller und der Alkoholgehalt sowie das Nennvolumen, die Loskennzeichnung, die amtliche Prüfnummer sowie Hinweise auf Sulfite und auf eiweißhaltige Schönungsmittel.

Obligatorische Angaben

Daneben darf das Weinetikett noch weitere Angaben für Wein und Design enthalten. Zu diesen Angaben gehören jedoch nur Angaben, welche zweifelsfrei zugelassen wurden. Hierzu gehören unter anderem der Jahrgang und die Rebsorten. Eine weitere Angabe ist die Lage. So dürfen die Weinorte und die Lagen auf dem Etikett angegeben werden. Zu den weiteren zusätzlichen Angaben gehören seit dem Jahr 2007 zum Beispiel auch die Trinktemperatur oder Speiseempfehlungen.

Designetiketten mit Auszeichnungen

Weinetiketten sind nicht nur eine ideale Werbefläche sondern sie bieten sich für viele Weinhersteller auch als Designobjekt an.
Besonders innovative Weinetiketten wurden in den vergangenen Jahren bereits mit den unterschiedlichsten Preisen ausgezeichnet. Im Jahr 2014 wurde unter anderem das Flaschen-Design der Weinmanufaktur Clemens Strobl aus Linz, Niederösterreich mit dem "Best of the Best"-Preis für höchste Gestaltungsqualität beim Red Dot Design Award ausgezeichnet. Auch das Schlossgut Lüll konnte mit seinem innovativen Logo- und Flaschen-Design einen Red Dot Award gewinnen.
Das innovative Etikettendesign des Winzerpaares Eduard Tscheppe und Stephanie Tscheppe-Eselböck vom burgenländischen Gut Oggau wurde im Jahr 2015 mit dem Goldenen Löwen von Cannes ausgezeichnet.
Mit der bronzenen Venus wurde der Neo-Winzer Matthias Krön für sein Projekt "Groszer Wein aus dem Südburgenland" ausgezeichnet.
Ebenfalls mit der Venus in Bronze wurde das Etikettendesign von  Weinbau Gruber aus Aspach in Baden-Württemberg ausgezeichnet.