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Wein aus Sachsen - feine Tropfen aus dem Elbtal

Die Weinregion Sachsen gilt als das nordöstlichste Anbaugebiet Europas und ist zugleich die kleinste Anbauregion in Deutschland. Der Großteil des Gebietes, in dem sächsischer Wein entsteht liegt im Großraum Dresden entlang des Elbtals. Die speziellen Klimabedingungen und die guten Böden verleihen dem Wein aus Sachsen seinen besonderen Charakter. Charakter hat auch die Weinregion selber. Die sächsische Weinstraße an der Elbe von Pirna über Dresden bis nach Diesbar-Seußlitz ist dicht gepflastert mit Sehenswürdigkeiten und natürlich: Weinkultur. Einladende Weinstuben, fröhliche Weinfeste und idyllische Weingüter laden Weinfreunde ein. Weine aus Sachsen profitieren von der günstigen mikroklimatischen Lage an der Elbe und von den mineralischen Böden der Region.

Weinbauregion Sachsen

Der Wein aus Sachsen nennt die nordöstlichste Weinregion Europas sein Zuhause, welches zugleich auch das kleinste Anbaugebiet in Deutschland ist. Begrenzt wird das Anbaugebiet im Süden durch das Sandsteingebirge der Sächsischen Schweiz und natürlich befindet sich in der sächsischen Anbauregion ebenfalls auch der östlichste Weinberg Deutschlands, und zwar an der Neiße in unmittelbarer Nähe zur polnischen Grenze. Der bekannteste Wein aus Sachsen stammt aus den Orten Meißen und Radebeul. Dass trotz dieser vergleichsweise besonderen Lage so vorzüglicher Wein angebaut werden kann, verdankt die Region den speziellen Klimaverhältnissen. Dem zum Teil kalten Winter und dem Spätfrost zum Trotz sorgt die relativ hohe Sonnenscheindauer für gute Voraussetzungen für den Weinanbau. Im Jahresmittel scheinen rund 1500 Sonnenstunden auf die Südhänge des Elbtals. Nicht nur durch den behutsamen Wechsel von der Wärme am Tag und der Kühle bei Nacht entwickelt der Wein aus Sachsen seine besondere Note. Auch die Folge von Sonnenschein, Regen und Wind sorgt beim Wein aus Sachsen für die Bildung der feinen Extrakte, wenn auch etwas langsamer als es in anderen Regionen der Fall ist.

Wein aus Sachsen in besonderen Lagen

Der Müller-Thurgau ist mit ungefähr 20 Prozent der Anbaufläche die wichtigste sächsische Rebsorte. Die zweitwichtigste lokale Rebsorte ist der Riesling, welcher ungefähr 15 Prozent der Anbaufläche ausmacht. Dank der Löss- und Granitböden, auf denen die Rebzeilen stehen, bekommt zum Beispiel auch der Dornfelder aus der Region seine besondere Note aus Mineralität und Frucht. Aber ebenfalls Spätburgunder und Traminer profitieren von der besonderen Umgebung und erfreuen mit Frische als auch mit Intensität.

Das Weingut Schloss Proschwitz

Der größte private Winzerbetrieb in Deutschlands kleinstem Anbaugebiet ist mit etwa 90 Hektar bewirtschafteter Anbaufläche das Weingut Schloss Proschwitz von Dr. Georg Prinz zur Lippe. Das Weingut Schloss Proschwitz ist ebenfalls der älteste privat geführte Winzerbetrieb in Sachsen.

Tourismus und Wein aus Sachsen

Neben dem tatsächlichen Genuss der von hier stammenden Erzeugnisse ist die Weinregion Sachsen ebenfalls ein florierendes Zentrum des Weintourismus. Und das nicht nur wegen ihrer 850-jährigen Geschichte! So laden unter anderem die Sächsische Weinstraße und der Sächsische Weinwanderweg Kenner und Weinfreunde gleichermaßen auf Entdeckungstour durch die schöne Landschaft des Elbtals ein.