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Roséwein: Vielfalt auf dem Vormarsch

Es gibt Rotwein, Weißwein  - und den auch in Deutschland immer beliebter werdenden Roséwein. Dabei handelt es sich um Weine, die in ihrer Farbe zwar einen Rotstich haben, jedoch nie dunkler als Kirschrot sind. Diese Weinsorte ist inzwischen auch in Deutschland dreimal beliebter als noch vor wenigen Jahren und ihre Beliebtheit steigt stetig an. Zur Herstellung werden spezielle Verfahren angewandt und Roséwein darf auch nur aus bestimmten Rebsorten hergestellt werden. So bietet Ihnen ein solcher Wein sowohl eine optische, als auch eine geschmackliche Abwechslung zu den alt bekannten Weinen. Neben den einfachen Roséweinen gibt es auch Schaumweine und selbst rosé Champagner.

Trockene deutsche Roséweine
Der Klassiker: Weißherbst
Spritziges in Rosé

Beliebte Rebsorten für Roséwein

Für die Herstellung von Roséweinen sind Rebsorten beliebt, welche im Deutschen als grau und im Französischen als gris bezeichnet werden. Beispiele für solche Rebsorten sind der spanische Grenache Gris aus der Garnacha Region, der französische Graue Burgunder, oder der italienische Gewürztraminer, beide aus den gleichnamigen Regionen stammend. Eine in Deutschland weit verbreitete Version des Rosés ist der sogenannte Weißherbst. Beim Weißherbst darf nur eine einzige Rebsorte verwendet und der Wein wird dann meist nach dieser benannt – wie etwa der wohl bekannteste Vertreter, der Portugieser Weißherbst.

Das Herstellungsverfahren beim Rosé

Für die Herstellung werden unterschiedliche Verfahren genutzt, die ebenso unterschiedliche Weine hervor bringen. Da für viele Roséweine lediglich die Verwendung einer einzigen Rebsorte zugelassen ist, und diese eine mehr oder weniger deutliche Rotfärbung der Schale aufweist, zielen alle Herstellungsmethoden darauf ab, zu verhindern, dass zu viele der roten Farbstoffe aus der Schale der Trauben in den Wein gelangen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Traubenschalen kaum verletzt werden oder frühzeitig vom Most getrennt werden um nur wenige Farbstoffe abgeben zu können. Dabei sind die Verfahren entweder speziell auf die Herstellung von Roséwein ausgelegt oder es handelt sich dabei um ein Nebenprodukt der Rotweinherstellung, wobei der schwach gefärbte Most entfernt wird, damit der übrige Rotwein eine noch intensivere, rote Farbe annimmt. Diese Herstellungsweise nennt sich Saignée-Methode und ist besonders beliebt.

Prickler in Rosé

Lediglich für die Herstellung von Schaumweinen, also Champagner und sonstigen Sekt, wird eine weitere Methode genutzt, die auf der Mischung unterschiedlicher Weine beruht. Dabei wird Weißwein zu 1/10 bis zu 1/5 mit Rotwein vermischt um eine entsprechend helle Farbe zu erhalten. Diese, als Verschnitt bezeichnete Methode wurde vor einigen Jahren auch für sonstige Roséweine diskutiert, da sie außerhalb Europas oft genutzt wird. Der Vorschlag wurde jedoch abgelehnt und die Methode ist bei einem Roséwein aus Europa nicht zulässig.

Roséwein Anbaugebiete

Diese Weine können aus unterschiedlichen Rebsorten hergestellt werden, die auch für die Herstellung klassischer Rotweine genutzt werden, da ich lediglich die Herstellung unterscheidet. Dem entsprechend stammen die Weine ebenfalls aus den typischen Weinbauregionen, insbesondere Frankreichs, Spaniens und Italiens.