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Riesling Auslese: Ein Prädikatswein

Bei dem Wein Riesling Auslese handelt es sich um einen Weißwein nach geprüftem deutschem Qualitätsstandard. Das deutsche Weingesetz unterteilt die Weine in insgesamt vier Güteklassen. Neben dem Landwein und dem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete, stellt der Prädikatswein, früher Qualitätswein mit Prädikat genannt, die höchste Stufe dar. Alle Qualitätsweine müssen sich einer amtlichen Weinprüfung, bestehend aus einer sensorischen und einer analytischen Prüfung, unterziehen und erhalten im Anschluss bei erfolgreicher Bestehung eine amtliche Prüfnummer. Dies gewährleistet einen deutschlandweit gleichen Standard in Bezug auf Aussehen, Geruch und Geschmack und soll den Wein weitestgehend frei von Weinfehlern halten.

Riesling Auslese von der Mosel
Riesling Auslese aus der Pfalz

Prädikatsweine

Insbesondere beim Prädikatswein werden besonders hohe Anforderungen an das Mostgewicht, den Zustand der Trauben und die Art der Lese gestellt. Die Prädikatsweine werden in die Prädikate Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein unterteilt. Prädikatsweine müssen je nach Prädikatsstufe ein bestimmtes Mostgewicht aufweisen, welches in der Maßeinheit Grad Oechsle gemessen wird.

Auslese

Damit ein Wein das Prädikat Auslese erhält, dürfen nur vollreife oder edelfaule Weintrauben verwendet werden. Unreife Trauben werden von Hand ausgelesen. Für die Auslese müssen die Weintrauben ein höheres Mostgewicht aufweisen als beispielsweise die Weine des Prädikats Spätlese. Dieses liegt in der Regel bei 88 bis 100 Grad Oechsle. Das minimale Mostgewicht variiert jedoch je nach Anbaugebiet und Rebsorte. Am Beispiel der Pfalz muss der Riesling Auslese mindestens 92 Grad Oechsle und einen Alkoholgehalt von 12,5 Volumenprozent aufweisen.

Riesling Auslese

Der Riesling Auslese zählt zu den bekanntesten und hochwertigsten Weinen Deutschlands. Die gleichnamige Rebsorte reift langsam und ihr Merkmal ist die fruchtige Säure. Um dem vollen Geschmack zu entfalten sollte der Riesling Auslese frühestens ein Jahr nach der Ernte konsumiert werden. In Deutschland wird weltweit am meisten Riesling angebaut. Er wird zudem in allen dreizehn deutschen Weinbaugebieten angebaut und nimmt mit zirka 23.000 Hektar fast ein Fünftel der gesamten Rebanbaufläche ein. Im Weinbaugebiet Rheingau in Hessen wird mit ungefähr 80 % sehr viel Riesling angebaut. Weitere wichtige Anbaugebiete sind Mosel, Pfalz, Rheinhessen, Württemberg, Baden und Nahe.

Riesling europaweit

In Europa wird der Riesling in Moldawien, Frankreich, Österreich und Luxemburg kultiviert. Moldawien betreibt als zehnt größter Weinproduzent der Welt Rieslinganbau auf über 2400 Hektar. In Österreich sind zirka 2.015 Hektar mit Riesling bestückt. Das Anbaugebiet Wachau ist das wohl bekannteste. In Frankreich ist der Riesling ausschließlich im Elsass zur Herstellung von Qualitätsweinen zugelassen. Dort beträgt die Anbaufläche etwa 3480 Hektar. In Luxemburg sind zirka 160 Hektar und somit zwölf Prozent der Gesamtfläche mit Riesling kultiviert.