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Moselwein - Beste Lagen, nicht nur für Riesling

Moselwein ist weltweit ein Begriff, der für Qualitätswein aus Deutschland steht. Wer an Moselwein denkt, der denkt an Steillagen, Riesling und Moselwinzer, die ihren nicht ganz einfachen Weinbergen jedes Jahr aufs Neue Spitzenweine abtrotzen. Für viele Weinfreunde ist Moselwein auch gleichbedeutend mit Moselriesling – diese Gleichsetzung liegt zwar nahe, ist aber natürlich nicht ganz richtig. Klar ist aber, dass mit etwa 60% der größte Teil der Weine von der Mosel Riesling-Weine sind und klar ist auch, dass die national und international renommiertesten Moselweine, die Großen Gewächse und berühmten Lagen, Rieslinge sind. Und wenn man Neuling ist bei den Moselweinen, sollte man auch zumindest mit dem Riesling starten, um die Weinregion Mosel zu verstehen.

Mosel und Riesling – Das gehört einfach zusammen!

Moselwein und Moselriesling sind zwar sicher keine Synonyme, aber sie gehören schon sehr eng zusammen. Der Riesling, die „Königin der Weißweine“, hat in gewisser Weise ihr Zuhause entlang von Mosel, Saar und Ruwer und kaum irgendwo sonst auf der Welt hat man sich ihr seit so langer Zeit so intensiv gewidmet. Schon die alten Römer haben entlang der Mosel Wein angebaut und spätestens seit dem 19. Jahrhundert werden die Klassiker, die Moselrieslinge, international verehrt. Dies hat natürlich mehrere Gründe. Neben der langen Erfahrung der Moselwinzer sind vor allem das einzigartige Terroir und das Mikroklima eine perfekte Symbiose mit dem Riesling eingegangen.

Moselland ist Steillagen-Land

Mehr als 40 % der Weinberge an Mosel, Saar und Ruwer erstrecken entlang steiler Hänge. Weinberge mit einer Steigung von mehr als 30 % gelten hierbei als Steillagen. Die Moselregion ist mit über 3.500 Hektar Rebfläche in Steillage das größte Steillagenweinbaugebiet weltweit. Hinzu kommt, dass sich an der Mosel der steilste Weinberg der Welt, der Calmont zwischen Bremm und Ediger-Eller, mit teilweise über 65 Grad Hangneigung befindet. In solch extremen Steil- und Terrassenlagen lassen sich Maschinen nicht einsetzen und die harte Arbeit muss mit der Hand und viel Erfahrung gemacht werden. Aber diese Lagen treiben die Reben auch zu Höchstleistungen, die den feingliedrigen Moselrieslingen bei jedem Schluck anzumerken sind.

Trotz Moselriesling – Die Mosel steht auch für Sortenvielfalt

Der Riesling ist an der Mosel natürlich Pflicht und Kür zugleich. Wer als Moselwinzer etwas auf sich hält, der wird kaum herum kommen um diese edle Rebsorte, die hier ihre wahre Heimat zu haben scheint. Wenn Sie Ihr Bild über die Mosel aber erweitern wollen, sollten Sie auch die wunderbaren Spätburgunder und Weißburgunder, den Rivaner und den Dornfelder, sowie die vielfältigen und spannenden Mosel Cuvées nicht verpassen. Kernkompetenz im Bereich Riesling schließt eben nicht aus, dass man die jahrhundertealte Erfahrung und die ausgezeichneten Mosellagen auch für andere Rebsorten nutzt. So ist etwa der Elbling an der Obermosel eine regionale Spezialität und die dortigen Muschelkalböden sorgen für fein-duftige Weißweine mit Charakter. Auch der Müller-Thurgau ist an der Mosel ein ganz anderer, feingliederigerer Wein als beispielsweise in Franken.