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Jungwinzer: Die neue Generation

Sie nennen sich "Generation Riesling" oder "Vinissima" und sind ein deutschlandweiter Verbund von jungen Wilden im Weinberg. Bereits in den 1990er Jahren, aber verstärkt zu Beginn der 2000er Jahre, sind sie aktiv geworden. Jungwinzer vertreten die Gruppe von jungen, gut ausgebildeten und ambitionierten Winzern, die mutig genug sind, neue Wege in der Weinherstellung einzuschlagen und dabei gekonnt auf modernes Marketing setzen.

Hier präsentieren wir Ihnen einige unserer Jungwinzer aus Deutschland und Österreich – erwarten Sie spannende Weine.

Schlossgut Lüll – Wein & Design aus Rheinhessen
Weingut Neuspergerhof – Der junge Medaillensammler aus der Pfalz
Weinerlebnis Stühler – Jungwinzer des Jahres in Franken
Rothes Gut Meißen – Jungstars aus Sachsen
Alpennachwuchs - Jungwinzer aus Österreich

Jungwinzer auf dem Vormarsch - Zahlen und Fakten

Jungwinzer arbeiten inzwischen in ganz Deutschland und auch bei den österreichischen Nachbarn.
Ahr, Mosel, Nahe, Mittelrhein, Rheinhessen, Pfalz, Hessische Bergstraße, Baden, Rheingau, Pfalz und Württemberg - das sind die Weinanbauregionen, in denen sich Jungwinzer in Deutschland bereits organisiert haben. Ein Drittel dieser Vereinigungen stammt dabei aus Württemberg. Der älteste Zusammenschluss und sogleich der mit den meisten Mitgliedern ist im Rheingau beheimatet. Bei rund 50 Prozent aller Organisationen handelt es sich um Auskopplungen aus regionalen Winzergenossenschaften. Und ein Preis wurde auch schon ausgelobt: Seit dem Jahr 2013 verleiht die DLG die Auszeichnung "Jungwinzer-Vereinigung des Jahres" und prämiert zudem die drei besten Jungwinzer des Jahres.

Die Rebsorten


Riesling ist die wohl bekannteste deutsche Rebsorte und auch um die geht es jungen Winzern. Doch nicht nur: Spätburgunder, Silvaner und alle weiteren gebietstypischen Rebsorten stehen im Fokus der Jungwinzer. In Württemberg sind das natürlich sowohl der Lemberger als auch der Trollinger.

Was sie anders machen


Wofür stehen die Winzer der neuen Generation?
Zum Beispiel setzen sie auf Ökologie im Weinbau und damit den zunehmenden Verzicht auf chemische Düngung.
Eines der Projekte befasst sich mit der "Begrünung" des Weinberges. Hierunter ist das Ausbringen von Saatgutmischungen, die Nährstoffe in den Boden einbringen, Nitrat binden und als Stickstofflieferanten dienen, zu verstehen. Einjährige Pflanzen werden schließlich eingearbeitet und verrotten am und im Boden.
Alte Lagen werden rekultiviert, Steillagen wieder hergerichtet und damit die potentielle Anbaufläche vergrößert.
Zudem sollen möglichst naturbelassene Weine produziert werden. Diesem Anspruch zu genügen, bedeutet vor allen Dingen, Geduld aufzubringen und den Weinen Zeit zur Reife zu geben. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: Weine, die ausdrucksstark, nachhaltig im Geschmack und komplex im Spiel der Aromen sind.

Sich im Wettstreit zu messen, gehört unter Jungwinzern dazu. Und: Der beste europäische Jungwinzer 2016 im Wettbewerb des Netzwerkes europäischer Weinbauschulen kommt von der Elbe!