arrowawardbinbottlebottlescartcheckcheck_green_xleditfacebookfiltergoogle leafminusplusportal-backportal-cartportal-closeportal-credit-carteportal-emailportal-filter-navigation-openportal-filter-navigationportal-helpportal-homepage-01portal-homepage-02portal-homepage-03portal-homepage-04portal-homepage-05portal-loginportal-navigation-openportal-navigationpayment-billportal-searchportal-vinegrower-surfaceportal-vinegrowersavespiketimetrianglewarning Eiswein: Süße Legende

Eiswein: Süße Legende

Eiswein ist ein besonders hochwertiger deutscher Qualitätswein. Sie sind gehaltvolle, besonders lagerfähige Weine mit einer speziellen Geschichte: Das Besondere an ihnen ist, dass die Trauben erst bei Temperaturen von mindestens -7 ° Celsius gelesen und sofort im Weingut verarbeitet werden. Der stark konzentrierte Most wird vergoren und erhält erst nach Prüfung durch die entsprechenden Stellen das Prädikat "Eiswein".
Entscheiden sich Winzer, Eisweine herzustellen, gehen sie immer ein gewisses Risiko ein. Es gibt Jahre, in denen es gar keine gibt, wenn es im Winter nicht entsprechend kalt war. Deshalb sind die Weine auch eine Spezialität und ein Hochgenuss für Liebhaber.

Feiner Eiswein aus verschiedenen deutschen Regionen

Anbaugebiete und Weinsorten

In Europa wird Eiswein vor allem in Deutschland, Österreich und Luxemburg hergestellt. Er wird vor allem aus weißen Rebsorten, wie Riesling gewonnen. Es gibt aber auch Eisweine aus Rotweinsorten, weil der Saft nach dem Pressen weiß ist, werden es auch reinweiße Eisweine. Nicht immer werden die Trauben von Hand gelesen, in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist auch die Maschinenernte zulässig, diese Weine sind oft auch in Discountern erhältlich. In Hessen ist dagegen nur die Handlese erlaubt. Winzer in Rheinland-Pfalz müssen die Lage, die Menge und die Rebsorte vorab melden, durch die entsprechenden Stellen wird die Qualität der Trauben überprüft. Der Jahrgang vom Eiswein richtet sich übrigens immer nach dem Jahr, in dem die Trauben wachsen und nicht, nach dem, wann die Ernte war.

Eiswein-Herstellung

Entscheidet sich ein Winzer, Eiswein herzustellen, geht er immer ein Risiko ein. Keiner weiß vorher, ob der Winter kalt genug wird. Es wird eine Anzahl an Reben nicht im Herbst abgeerntet. Dabei wird darauf geachtet, dass es nur gesunde Trauben ohne Edelfäule sind. Die Ausbeute an Trauben verringert sich bis zur Lese noch, denn sie müssen bis dahin noch weiter gepflegt werden. Auch durch Vögel oder andere Tiere kommt es zu Verlusten. Wenn die Trauben schon im Spätherbst geerntet werden können, ist die Qualität des Eisweines hochwertiger, als bei Wein von Trauben, die erst im Januar oder Februar gepflückt werden und die durch die Witterung gelitten haben. Wenn entsprechend niedrige Temperaturen herrschen, werden die gefrorenen Trauben meistens schon vor Sonnenaufgang gepflückt. Anschließend werden sie noch gefroren gepresst. Der hoch konzentrierte süße Most wird unter ständiger Kontrolle vergoren.

Geschichtliches

Wie vieles andere entstand der erste Eiswein eher zufällig. 1829 war kein gutes Weinjahr. Im Februar 1830 wollten Winzer in Dromersheim die an den Reben verbliebenen gefrorenen Tauben pflücken, um sie an das Vieh zu verfüttern. Sie stellten aber fest, dass diese einen sehr süßen Saft enthielten, aus dem sie den ersten Eiswein herstellten.