Das Landesweingut Kloster Pforta liegt inmitten des Weinanbaugebietes „Saale-Unstrut“ – eine uralte, ausgesprochen reiche Kulturlandschaft mit einer über eintausend Jahre währenden Geschichte. Wir selbst sind zwar keine Mönche, aber die legitimen Nachfahren der Klosterbrüder, die hier im 12. Jh. den Weinanbau kultivierten.
„Wein ist Genuss, Wein ist Emotion, Wein ist Leidenschaft! Genau mit diesem Herzblut arbeiten wir daran, eines der führenden Weingüter Mitteldeutschlands zu werden. Hier sind wir tief verwurzelt. Das beziehen wir nicht nur auf die Weinqualität, sondern ebenso auf regionale Verantwortung, Ausbildung sowie Innovationen in Weinberg und Keller.“
Christian S. Kloss, Geschäftsführer
WIR SIND ZWAR KEINE MÖNCHE, ABER IHRE LEGITIMEN NACHFAHREN
Unser Weingut befindet sich heute immer noch in den alten Fachwerkhäusern, die bereits den Mönchen als Klausen dienten. Die Rebflächen unseres Gutes mit einer Gesamtgröße von 48 Hektar liegen an der Saale zwischen Bad Kösen, Naumburg, Goseck und Eulau. Unsere Vinothek finden Sie im historischen Torhaus des Klosters in Schulpforte direkt an der B 87 zwischen Naumburg und Bad Kösen.
Geheimtipp seit 1154: Das Weingut Kloster Pforta liegt mitten im Herzen einer uralten, ausgesprochen reichen Kulturlandschaft mit einer über eintausend Jahre alten Weinbaugeschichte.
1137
Gründung des Zisterzienser-Klosters Pforta mit dem Namen St. Mariae ad Portam.
1154
Als erste Weinlage des Klosters wird der Pfortenser Köppelberg aufgerebt und erstmals urkundlich erwähnt. Er liegt unweit des Klosters und wird heute noch von unserem Weingut bewirtschaftet – und das im Sinne der Mönche: Denn moderne Weinbauerrungenschaften verbinden wir behutsam mit naturnahen ökologischen Methoden oder alten und neu kultivierten Rebsorten. Mit dem Wissen um unsere Herkunft schärfen wir heute den Blick für unsere Zukunft.
1378
Erste urkundliche Erwähnung der Saalhäuser.
1540
Schließung des Klosters als Folge der Reformation und Gründung der Landesschule Pforta im Jahre 1543 durch Herzog Moritz von Sachsen.
1887
Mit dem Fund der ersten Reblaus in Freyburg ist der Aufschwung des Weinbaus in der Region erneut bedroht. Durch Forschungsarbeit in den Saalhäuser Weinbergen und im Gosecker Dechantenberg wird das Aufpropfen von Europäerreben auf Amerikanerunterlagen als wirksames Mittel im Kampf gegen die Reblaus erkannt.
1949
Das Weingut wird Volkseigenes Gut und die Saalhäuser zum Verwaltungssitz. Die Rebfläche wächst in den Folgejahren auf 120 Hektar an.
1993
Durch die offizielle Übernahme durch das Land Sachsen-Anhalt befindet sich das Landesweingut nun im erlesenen Kreis der Deutschen Staatsweingüter.
2008
Umwandlung der Rechtsform in eine GmbH. Mit knapp 50 Hektar ist das Landesweingut Kloster Pforta heute das größte Einzelweingut an Saale und Unstrut.