Az. Ag. Foradori
Was wurde sie belächelt von ihren männlichen Winzerkollegen aus dem Trentino, als Elisabetta Foradori 1984 ihre erste Ernte einfuhr. Aus deren Sicht machte sie so ziemlich alles falsch, was Frau falsch machen konnte. Die junge Winzerin aber war sich sicher: Die Zukunft liegt im regionalen Teroldego, am besten aus Einzellagen, im biodynamischen Weinbau und in der Rückbesinnung alter Gärmethoden und der Verwendung von Amphoren. Heute ist Elisabetta nicht nur das (schöne!) Gesicht des Teroldego, sondern setzte mit dem Sgarzon, dem Morei und vor allem mit ihrem Flaggschiff Granato bleibende Spuren in die Trentiner Weinberge.